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10 – All I want for Christmas …


10

10 J

Jesus

… is you.

So singt Mariah Carey, und so schallt es uns aus allen Kaufhauslautsprechern.

Die meisten Menschen würden nun sagen: „Weihnachten, da geht es doch um Jesus“.
Oder zumindestens um seine Geburt.

Ist er wirklich an Weihnachten geboren worden?
Das weiß kein Mensch.

In früheren Zeiten waren die Menschen, also die Frühchristen auch mehr an den Todestagen interessiert, das wollten sie von ihren Märtyrern wissen.
Aber seit dem 2. Jahrhundert begannen sie sich auch mehr und mehr für den Geburtstag Jesus zu interessieren.

jesus

Wenn ihr euch mit den Evangelien beschäftigt, dann werdet ihr feststellen, das der Geburtstag nicht mit Datum erwähnt wird.
Klar da ist der Hinweis auf den Stern von Bethlehem, aber auch die Evangelien wurden lange nach Jesu Tod geschrieben.

So beschlossen die Regierungen des 2. und 3. Jahrhunderts den Tag auf den 25. Dezember zu legen.
Nein zu dem Zeitpunkt wurde das noch nicht von der Kirche festgelegt. Die Institution, die wir heute alle als Kirche kennen existierte damals noch nicht so. Sie hatte noch keine Macht und vor allem war sie noch nicht so mächtig wie im Mittelalter und auch noch nicht so wie heute.

Die Frühchristen waren eine kleine aber stetig wachsende Gruppe Menschen. Aber sie waren noch keine mächtige Gruppe.

Im Prinzip litten sie noch unter Verfolgungen und Bestrafungen, einfach nur deswegen weil sie als Christen nicht an die örtlichen Götter glaubten, die Götter des Römischen Reiches.

Und es war noch gar nicht lange her, das Kaiser Konstantin sich hatte taufen lassen und nun begann, das Christentum als Staatsreligion zu etablieren.

So und nun wurde der 25. Dezember als Geburtstag Jesus festgelegt.

War schon recht praktisch.
Diesen Feiertag kannten die Leute fast im ganzen römischen Reich.
Einige feierten die Wintersonnenwende.
Der 21. Dezember ist der dunkelste Tag des Jahres. Und dann kommt das Licht langsam in unsere Welt zurück.

Das die Wintersonnenwende nun am 21. Dezember gefeiert wird, liegt an unserem Kalender, welcher der gregorianische genannt wird.
Zur Zeit von Kaiser Konstantin war der julianische Kalender im Gebrauch. Der julianische war noch vom großen Julius Cäsar eingeführt worden.
Nach diesem Kalender war die Wintersonnenwende am 25. Dezember.

Aber es gab noch andere Feste zu dieser Zeit des Jahre.

Zum Beispiel:

  • die Geburt des Sol Invictus – ein Sonnenkult, der Ende des 3. Jahrhunderts eingeführt wurde.
  • die Geburt des Mithras, der mit der goldenen Hand.

Interessanterweise wird die angenommene Geburt Jesu mit früheren Sonnen- oder Lichtfesten verbunden.
Die Kirche sagt auch: „Jesus ist das Licht der Welt.“

Sie haben die Leute mal wieder da abgeholt, wo sie standen.
Eine recht schlaue Marketingstrategie.

Worum geht es an Weihnachten?
Diese Frage muss sich jeder selber beantworten.

Für mich geht es um die Liebe, die Familie und das Licht – um unsere Herzen.

lovehelz

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